Ein Tag mit meinem fast 9 Monate alten Sohn

Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht habe… und wenn ich ganz ehrlich bin hatte ich mich bevor ich selbst Mama geworden bin auch nicht vorstellen können, was man so den ganzen Tag macht….

 

 

Ein Tag mit meinem fast 9 Monate alten Sohn sieht ungefähr so aus: 

02:00 – Stillen, danach weiter schlafen und ggf. einmal Trösten (beim Zahnen auch gern alle halbe Stunde….)
06:00 – Stillen, anschließend aufstehen und wichtige Dinge erledigen, die keinen Lärm machen, für die man aber Ruhe braucht, wie z.B. Post beantworten, Rechnungen überweisen
07.30 – Meinen Sohn aus dem Bett holen, ihn Wickeln, Anziehen und mit ihm Spielen. Meistens muss er kurz darauf in weiteres Mal gewickelt werden.
09:00 – Mein Sohn hat Hunger,  es gibt Frühstück (Obst/Getreide-Gläschen) anschließend meinen Sohn beschäftigen und parallel dazu den Hauhalt erledigen (schmutziges Geschirr, Wäsche) etc. Wir gehen auf jeden Fall einmal nach draußen an die frische Luft, besuchen den Baby-Treff, gehen zum Arzt oder Einkaufen. (Zwischendrin natürlich wieder Wickeln.)
12:00 – Mittagessen für mein Baby (entweder selbstgekocht oder Gemüsegläschen und zum Nachtisch Obstgläschen), anschließend wickeln und dann macht der Kleine hoffentlich Mittagsschlaf, meistens muss ich dafür mit ihm spazieren gehen. Ansonsten kann ich die Zeit nutzen womit ich möchte, meistens Hauhalt, manchmal aber auch nur für mich, um z.B. auch was zu essen. 
14:00 – Mein Sohn ist wach und möchte, dass ich mit ihm spiele. Außerdem muss er mal wieder gewickelt werden.
15:00 – Es ist Zeit für den Nachmittagsbrei (Getreidebrei). Anschließend wird weiter gespielt. Nebenbei versuche etwas aufzuräumen oder zu putzen. Häufig sieht das allerdings so aus, dass ich z.B. die Wäsche zusammenlege während mein Sohn an einer anderen Stelle des Raumes meine Schubladen ausräumt, die ich dann nachher wieder einräumen kann ;-). Außerdem läuft gerade wahrscheinlich wieder eine Maschine Wäsche. Vielleicht treffen wir uns aber auch mit einem anderen Baby oder haben einen Termin.
18:00 – Abendbrot für meinen Sohn (Milchbrei), anschließend esse ich ein Brot, von dem er sicher noch etwas haben möchte.
19:30 –  Meinen Sohn ins Bett bringen: Spielzeug wegräumen, Zähne putzen, Wickeln, Umziehen, Vorlesen, Stillen, Singen….
20:30 – Ich habe endlich etwas Zeit für mich, allerdings wacht der Kleine häufig nochmal auf und möchte nur auf meinem Arm oder dicht neben mir schlafen.
22.00 – Ich bin völlig müde und gehe schlafen, vor Stille ich mein Baby noch einmal. 

Klingt doch eigentlich ganz entspannt, oder ?!
Komisch, dass ich trotzdem am Ende des Tages eigentlich immer ziemlich geschafft bin – aber meistens bin auch sehr glücklich über den schönen Tag mit meinem Sohn, auch wenn er mich zwischendurch ziemlich viele Neuen gekostet hat…. da sind nämlich diese viele kleine Dinge, die den Alltag mit Kind aufregend aber auch anstrengend machen wie z.B.  Brei auf den Boden werden oder mir damit durch die Haare streicheln, Wasser auf den Boden werfen, meine Schubladen ausräumen… und einfach immer durch die Gegend wuseln, so dass man ihn nie aus den Augen lassen kann.

Übrigens laufen die meistens Tage dann doch wieder ganz anders, denn einen „normalen“ Tag gibt es nicht mehr seit ich Mama bin ;-). Aber das ist ja gerade das tolle :-).

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