Zu schön um wahr zu sein – Wunder zu verschenken

Ich möchte euch von einer Begebenheit erzählen, die sich schon im letzten Herbst zugetragen hat. Mein zweijähriger Sohn hatte unglaublich schlechte Laune als wir mit dem Buggy zum Einkaufen unterwegs waren – meine Tochter hatte ich im Tagebuch dabei. Er liebte seine Gummistiefel, hatte sie aber nicht anziehen dürfen, weil es dafür schon zu kalt war. Ich dachte er beruhigt sich wieder, was er zunächst auch tat aber weniger Minuten von Zuhause entfernt begann er wieder zu brüllen „Dummi-Difel“. Es war mir unglaublich unangenehm als mich ein Mann von der gegenüberliegenden Straßenseite ansprach „Entschuldigen Sie, aber es klingt soso als brauchen sie dringende Gummistiefel.“ Das war der Beginn eines kleinen Wunders, denn der Mann bot mir ein paar Gummistiefel seiner Kinder an, die zufällig gerade genau aus der Schuhgröße herausgewachsen waren, die mein Sohn brauchte. Kurze Zeit später hatte ich nicht nur ein paar gefütterte (!) Gummistiefel (und ein paar Winterschuhe) für meinen Sohn sondern auch einen überglücklichen Sohn. Ich konnte es kaum glauben und ging weiter einkaufen. Auf dem Rückweg wollte ich mich bei dem Mann bedanken, dieser sagte, er habe gehofft, dass er mich noch einmal sehe, denn er habe noch jede Menge andere Schuhe in der selben Größe (für meine Tochter) wenn ich möchte. Ich war unendlich dankbar und ging überglücklich und dankbar für mein kleines Wunder nach Hause. Danach habe ich mir vorgenommen auch mutiger dabei zu sein Menschen spontan meine Hilfe anzubieten und konnte auch schon einigen Menschen eine Freude machen mit einem spontanen Geschenk oder was auch immer. Probiert es doch auch einmal aus – kleine Wunder verschenken macht wirklich Spaß.

Mama ist bei der Arbeit

„Mama geht jetzt zur Arbeit“ das erzählen wir zumindest unsrem kleinen Sohn seit ca. einer Woche jeden Morgen und kurz darauf verlasse ich das Haus, um zum Bäcker zu gehen. Dort bleibe ich dann so lange bis mein Mann mit den beiden Zwergen das Haus verlassen hat und kehre dann zurück. Damit mein Mann und meine Tochter aber mal den „Ernstfall“ üben können bin ich heute ausnahmsweise mal nicht zurück nach Hause gekommen sondern in die Stadt gefahren, um in Ruhe einiges zu erledigen. Es fühlte sich am Anfang zwar echt komisch an, aber es ist auch echt schön entspannt und ich weiß, mein Mann passt gut auf unsere kleine Maus auf und die zwei werden jede Menge Spaß haben. Und ab nächsten Montag ist es dann ja auch leider keine Übung mehr und ich bin wirklich an vier Tagen von 7 Uhr bis ca. 14/15 Uhr nicht zuhause… und damit kann ich dann leider auch meinen Sohn nicht jeden Tag nach der Arbeit vom Kindergarten abholen (wie es die Mama von Leo Lausemaus tut) , aber ich bin auf jeden Fall meistens zuhause wenn er von der KiTa nach Hause kommt.

Wir haben Magen-Darm…

Am letzten Wochenende war es leider mal wieder so weit… Am frühen Sonntagmorgen wurde ich davon geweckt, dass sich unsere Tochter übergeben musste. Den Tag über ging es ihr gut und ich dachte, sie hätte sich vielleicht nur verschluckt… doch leider hat sich dann dann am Abend zuerst ins Bällebad (echt super!) und dann noch einmal auf meinem Arm übergeben. Die Nacht war dann aber ruhig und ich dachte immer noch wir würden vielleicht glimpflich davon kommen, doch dann ging es am frühen Montag morgen meinem Mann auf einmal richtig schlecht und in der Nacht von Montag auf Dienstag dann auch mir. Inzwischen ist es Donnerstag Vormittag und es geht uns allen wieder gut – nur noch etwas platt sind wir Großen. Und bisher hat unsere Sohn keine Anzeichen, ich hoffe er bleibt verschont und wir auch sehr lange bis es uns das nächste Mal erwischt, denn so viel kann ich sagen, als Mama ist „Magen-Darm“ echt noch 1000 Mal anstrengender als ohnehin schon von den riesigen Wäschebergen mal ganz abgesehen, aber man „darf“ sich ja auch einfach kaum ausruhen und die Zwerge sind etwas verängstigt, wenn sich Mama oder Papa übergeben müssen (zum Glück haben wir uns ja abgewechselt…) und sich nicht gut fühlen. Obwohl ich wirklich sagen muss, dass die Zwerge das echt super gemacht haben. Meine Tochter hat sogar eine Still-Pause eingelegt, als es mir ganz schlecht ging und mein Sohn meinen Bauch gestreichelt. Und so weiß ich trotz Magen-Darm, es ist einfach schön Mama zu sein. Und meine Zwerge sind eine super Medizin :-).

Mama hat Zeit, denn Papa ist auch in Elternzeit & und die Zwerge bekommen neue Pullis

Nach ewig langer Zeit habe ich diese Woche mal wieder dazu genutzt ein paar Pullis für meine kleinen Zwerge zu nähen.

Als erstes musste ich neue Schnittmuster herstellen:
– Schnittmuster ausdrucke
– Schnittmuster zusammenkleben
– Schnittmuster ausschneiden
Und das Ganze natürlich gleich zweimal, denn meine Zwerge sind inzwischen um einiges gewachsen.

 

Danach hieß es dann Stoff zuschneiden: Für jeden Pulli waren das dann zweimal die Ärmel, ein Rückenteil, ein Vorderteil, zweimal die Passe (einmal spiegelverkehrt), zweimal Kapuze und jede Menge Bündchen. Da kann leider so einiges schief laufen ;-). Aber Spaß hatte ich trotzdem und manchmal muss mann dann halt improvisieren.

 

Und am Schluss hatte ich insgesamt Stoff für fünf Pullover zugeschnitten: 3 für meine Tochter und 2 für meinen Sohn (dem passen nämlich noch zwei von letzten Nähen, wohingegen meine Tochter aus allen Pullis rausgewachsen ist.) Und wie ihr sehen könnt gab es sogar einen Zebra-Pulli im Partnerlook. Eigentlich finde ich das albern, aber ich finde einmal darf man das machen und die zwei sehen sicher sehr süß aus damit.

Jetzt mussten die ganzen Teile nur noch auf der tollen Nähmaschine meiner Mama zusammengenäht werden :-). Okay…. ich geb zu, fünf war vielleicht etwas optimistisch, aber die Zebra Pullis sind fertig und dann auch noch fast zwei andere… ;-). Und ich hatte jede Menge Spaß dabei und das ist doch die Hauptsache… Apropos Spaß – meine kleine Tochter hatte auch Spaß während ich einen der Pullis in ihrer Anwesenheit zugeschnitten habe ;-):

Papa in Elternzeit

Zu Weihnachten hat mein Mann ein Shirt mit dem folgenden Bild geschenkt bekommen… Und seit Freitag ist mein Mann wieder in Elternzeit. Unsere Tochter ist nun fast 11 Monate alt und ich werde in zwei Wochen schweren Herzens wieder arbeiten gehen. Aber sie wird gemeinsam mit ihrem Papa und ihrem großen Bruder eine tolle Zeit haben. Da bin ich mir sicher. Für mich ist das allerdings schwerer als erwartet… schon jetzt. Papa wird die Zwerge in Zukunft viel mehr sehen als ich und besonders unserer Tochter beim Großwerden zuschauen können. Und er wird wie auch schon bei unserem Sohn auch die Eingewöhnung in der KiTa machen. Ich bin fast ein bisschen neidisch auf ihn. Aber ich freu mich auch sehr für ihn, dass er in Papa-Zeit geht.

So ein Schreck

Freitag vormittag hat mein Handy geklingelt und am Telefon war die Erzieherin der KiTa meines Sohnes. Sofort ist mein Herz stehen geblieben… Er hatte war beim Spielen auf seine Nase gefallen und ich sollte ihn nun abholen. Also habe ich schnell meine Tochter eingepackt und los ging es zum Kindergarten. Dort habe ich dann meinen tapferen kleinen Jungen auf den Arm genommen und bin mit ihm ins Krankenhaus gefahren… Ich habe mir unendlich sorgen gemacht, aber während der Wartezeit ging es ihm immer besser und am Ende hat er schon wieder mit seinem Papa Quatsch gemacht bevor uns die Ärztin dann auch bestätigt hat, es ist nur eine Nasenprellung. Er soll sich aber die nächsten 48 Stunden schonen, falls der doch eine Gehirnerschütterung hat. Aber wie bitte schafft man es einen Wirbelwind zum Ausruhen zu bewegen?! Zum Glück hatten wir zwar ein anstrengendes Wochenende, aber es geht dem kleinen Mann gut.