Was soll ich nur machen, wenn mein Baby immer Hunger hat?

Schon im Krankenhaus begann ich mir nachts die Frage zu stellen: „Was soll ich nur machen, wenn mein Baby immer Hunger hat, ich aber nicht genug Milch habe?“.  Da ich einfach hilflos war, habe ich stundenlang gestillt, was für mich und meinen Sohn sehr anstrengend war. Irgendwann begann ich dann zusätzlich Pre-Milch zu füttern (immer nachdem ich meinen Sohn an beide Brüste angelegt hatte) und endlich wurde die Schreiattacken weniger und außerdem nahm mein Sohn endlich zu. Doch trotzdem kam es besonders abends weiterhin dazu, dass er hemmungslos weinte und ich aber nicht wusste, ob er noch mehr trinken darf. Gemeinsam mit der Hebamme haben wir entschieden, dass er nicht ui viel trinken kann, wenn er nicht mehr hungrig hat, hört er auf zu trinken.Testen ob er hungrig ist oder nur saugen möchte kann man auch sehr gut mit einem Schnuller.

Stillen in den ersten Wochen

trinkenIm Krankenhaus habe ich sofort damit begonnen meinen Sohn zu stillen – oder besser gesagt, ich habe es versucht, denn der Start gestaltete sich alles andere als einfach. Neben sehr netten Hebammen habe mir dabei vor allem drei Dinge geholfen: Stillhütchen, eine Milchpumpe und Lansiloh-Creme. Außerdem habe ich schnell gelernt, dass sich mein Sohn (besonders nachts) viel besser stillen lässt und weniger oft wieder einschläft, wenn er nur eine Windel trägt. Einfach war mein Start ins Stillen trotzdem nicht und ich war sehr froh, dass ich Zuhause noch eine Hebamme hatte, die mir in den ersten Tagen sehr viele wertvollen Tipps gegeben hat. So wurde es mit dem Mal besser und inzwischen klappt es (nach dem sehr schmerzhaften Milcheinschuss und von kleinen Rückschlägen abgesehen) sehr gut und ich genieße  die gemeinsame Zeit mit meinem Sohn. Es ist einfach wundervoll, ihm dabei so nah zu sein und zu spüren, wie sehr auch er diese Zeit genießt und zunehmend entspannter wird.

Baby Erstausstattung

1306386In den Monaten und Wochen vor der Geburt des Babys gibt es, etwas was mir sehr viel Spaß gemacht und das ist, die Baby-Erstausstattung zu kaufen. Aber was braucht man eigentlich? Ich dachte ich lass euch einfach mal an meiner Liste teilhaben:
– Maxi Cosi / Autositz
– Babybettchen / Wiege
– Kinderwagen/ Buggy
– Wickeltisch/ Wickelunterlage
– Tragetuch / Babytrage
– Babyphone
– Stillkissen (und für die Mama: Salbe, BH, Einlagen)
– Zimmerthermometer für Schlafzimmer
– Badethermometer / Babybadewanne
– Kleidung (Bodies, Mützen, Jäckchen, Socken, Strampler, Schlafsack)
– Fieberthermometer mit flexibler Spitze
– Pflegeprodukte (Windeln, Fruchttücher, Salbe für den wunden Po, Einmalwaschlappen /Waschpads, trockene Tücher, Desinfektionstücher, kleine Waschschüssel, Baby-Wattestäbchen)
– Windelmülleimer und Müllbeutel

Meldet euch gerne, wenn ihr Fragen/ Anmerkungen habt oder denkt ich habe etwas wichtiges vergessen :-).

 

Schwangerschaft-Diabetes (Gestationsdiabetes)

ACCUCHEKDextroseOGTSaftBei mir wurde in der 26 SSW ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, dafür wurde ein  sogenannter oraler Glukose-Toleranztest durchgeführt. Ich musste ein Fläschen mit einer speziellen Glukose-Lösung trinken und in verschiedenen Zeitabständen wurde mein Blutzucker gemessen. Die Nachricht war natürlich erstmal ein riesiger Schock, denn ich hatte gar nicht damit gerechnet. Schon wenige Tage später hatte ich meinen ersten Termin in einem Diabetes-Zentrum bei einem Diabetologen und anschließend direkt bei einer Beraterin, die mir erste Tipps gegeben hat. Ich musste meine Ernährung umstellen (auf Kohlenhydrate achten und Broteinheiten (BE) zählen) und in einem speziellen Heft genau notieren, was ich wann Blutzucker Setgegessen und getrunken habe. Außerdem musste ich täglich Mehrfach meinen Blutzucker messen und ebenfalls genau protokollieren. Auch das bekam ich bei diesem ersten Termin gezeigt und ich muss sagen es viel mir anfangs gar nicht so leicht. Ich ging also in mit dem Rezept für das Messgerät, die Teststreifen und die Lanzetten nach Hause und habe die nächsten Tage fleißig getestet. Neben dem ständigen Piksen und den Sorgen um mein Baby war das schlimmste das ich ständig Hunger hatte. Zum Glück hatte ich in der Woche darauf noch einen Termin zur Ernährungsberatung speziell für Schwangere mit Gestationsdiabetes. Dort bekam ich jede Menge hilfreiche Tipps an die Hand, was ich essen bedenkenlos kann und lernte auch wie ich alles in BE umrechnen kann, wenn ich die enthaltenen Kohlenhydrat-Menge kenne. Leider stellte sich schnell heraus, dass die Ernährungsumstellung allein nicht Insulinausreicht und so begann ich mir regelmäßig Insulin zu spritzen und ganz genau auch auf die Zwischenmahlzeiten zu achten. Es hat mich unwahrscheinlich viel Überwindung gekostet mir von nun an Mehrfach am Tag eine Nadel in den Bauch zu piksen, auch wenn ich von der Logik her wusste, dass das Baby davon nichts merkt. Angenehm war das natürlich auch nicht, aber ich wusste für mein Baby ist es so das Beste. Und zum Glück zeigte sich dann auch bei den regelmäßigen Untersuchungen beim Arzt (CTG und Ultraschall, u.a. mit Messung von Kopf- und Bauchumfang, Bewertung des Zustandes und der Durchblutung des Mutterkuchens), dass es dem Kleinen gut geht, die Behandlung also anschlägt. In den nächsten Wochen gab es viele Hoch-  und Tiefpunkte, aber nach und nach lernte ich (vor allem durch die Unterstützung meiner Schwester und meines Freundes) immer besser was ich essen kann und was kalorien-mund-gerecht-broschuere_cover_web_3d_0nicht. Außerdem habe ich mir ein kleines Büchlein gekauft: „Kalorien mundgerecht für unterwegs“(mehr Infos zum Buch), das mir unterwegs sehr gut Dienste geleistet hat. Vor allem aber hat mir die Unterstützung meines Partners sehr gut getan, dem u.a. immer wieder kleine, leckere Dinge eingefallen sind, die ich essen darf und der sehr viel für mich gekocht und nicht zuletzt auch seine Ernährung (zumindest in meiner Gegenwart *g*) geändert hat. In der 29. SWS kam dann unser Sohn zur Welt und wir waren unglaublich erleichtert, dass es ihm so gut ging. Er war weder besonders dick durch den vielen Zucker noch haben seine Blutzucker-Warte verrückt gespielt. Nur der Wert direkt nach der Geburt war etwas niedrig, aber nach einem Tag hatte sich seine kleine Bauspeicheldrüse an die geänderten Bedingen ohne den vielen Zucker gewöhnt.

Quelle der Bilder:
– privat
– https://www.docmorris.de/accu-chek-dextrose-ogt-saft/07759053
– https://umschau-verlag.de/buch/kalorien-mundgerecht-fuer-unterwegs

Geburtsvorbereitungskurs

Geburtsvorbereitung

Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist in Hamburg einen Platz in einem Geburts-Vorbereitungskurs zu bekommen… Das mag vielleicht auch am Stadtteil liegen und daran, dass wir gerne einen Kurs für Paare besuchen wollten. Trotzdem hätte ich nie damit gerechnet, dass man auch hier sehr frühzeitig mit der Suche beginnen muss. Wir haben dann doch einen Platzt in einem Wochenend-Kurs für Paare bekommen, der sogar an dem Krankenhaus stattfand, an dem die Entbindung stattfinden soll. Das kann ich euch sehr empfehlen. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, den Kurs gemeinsam mit dem Papa des Babys zu besuchen und auch wenn es an einem Wochenende natürlich sehr kompakt und auch ein wenig anstrengend war, bin ich froh, dass es diese Variante gab, denn einen wöchentlichen Kurs hätten wir aus beruflichen Gründen nicht besuchen können.  Zeitlich hat er etwa in der 30 SSW stattgefunden, auch diesen Zeitpunkt fand ich sehr gut. Die Hebamme hat den Kurs sehr vielseitig gestaltet und es gab jede Menge zeit für Fragen und auch Zeiten, in denen die Männer und Frauen getrennt waren – das ist denke ich sehr hilfreich gewesen.  Wer sich noch unsicher ist, ob er an einem solchen Kurs teilnehmen soll, dem kann ich nur dazu raten. Es gibt wirklich Sicherheit.

 

 

Quelle des Bildes: http://www.hefanna.de/Kurse/Geburtsvorbereitung/Hefanna_Geburtsvorbereitung.jpg

Wie finde ich eine Hebamme?

1359163Es ist kaum zu glauben, dass man wirklich schon in der 12 SSW ein wenig zu spät dran ist, um sich eine Hebamme zu suchen… Ich selbst habe unzählige Stunden alle möglichen Websites durchsucht, potentielle Hebammen angerufen, eMails verschickt und doch nur Absagen bekommen. Dann hat mir zum Glück eine Kollegin die Nummer ihrer Hebamme gegeben und die war zwar selbst gerade im Mutterschutz, hatte aber Freundin, die auch Hebamme ist und noch ein „bisschen Luft hat“. Und jetzt nachdem sie mich mehrere Tage betreut hat kann ich nur sagen, dass ich unglaubliches Glück hatte. Sie ist einfach super und eine riesige Hilfe für uns!

Unser Sohn ist endlich da!

1270080Jippe!!!!! Vor einer Woche war es endlich so weit, unser kleiner Sohn hat in Rekordzeit das Licht der Welt erblickt. Um kurz nach drei ist die Fruchtblase geplatzt und da ich noch keine Wehen hätte haben wir uns ganz entspannt auf den Weg ins Krankenhaus gemacht. Dort tat sich zuerst nix und dann ging es plötzlich ganz schnell. Um kurz nach Acht waren wir dann schon zu dritt. Die erste Woche mit dem Kleinen war wirklich etwas ganz besonderes und ich freu mich schon riesig auf die nächsten Wochen und Monate.

Akupunktur

Nachdem mir beim Geburts-VorbereitungskursAkupunktur positiv von der Wirkung der Akupunktur zur Geburtsvorbereitung berichtet wurde, habe ich mich entschieden, es auszuprobieren – insbesondere weil es sogar in dem Krankenhaus angeboten wird, wo ich auch entbinden wollte. Einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin hatte ich meine erste Sitzung. Ich war positiv davon überrascht, dass es wirklich nicht schlimm war. Mir wurden bei den ersten beiden Terminen je drei Nadeln in meine Unterschenkel gepikst. Es hat nur ein bisschen gekribbelt. Bei den nächsten beiden Terminen wurde dann noch zusätzlich eine Nadel in meinen kleinen Zeh gestochen. Ich muss zwar zugeben, dass es zuerst ein wenig schmerzhaft war, aber nur für wenige Sekunden. Die Wirkung ist ja schwer zu „beweisen“ aber es hat im Vorfeld aufreden Fall zu einem guten Gefühl beitragen und das allein ist ja auch schon viel wert.

Mami sein – Stephi erzählt

Männchen aus PapierAngefangen hat alles mit einer Idee und ein paar Männchen aus Papier und kurz drauf schon war mein neuer Blog geboren. Hier gibt es aber nicht nur meine Meinung über jede Menge praktische Dinge des Alltags, wie Babysachen, Bücher und anderen Krimskrams. Sondern es gibt hier auch jede Menge Raum, dafür das ich euch einfach erzähle, was ich so erlebe beim „Mami sein“ und das wir uns gemeinsam darüber austauschen.
„Weil Mami sein nicht immer ganz einfach ist“, genau dafür gibt es in Zukunft diese Kategorie. Hier werde ich euch erzählen, was ich über bestimmte Themen herausgefunden habe oder denke.
Ganz oft ist Mami sein aber auch ganz einfach  – und einfach wunderbar. Und auch dafür gibt es hier jede Menge Raum. Hier möchte ich euch an den vielen wunderbaren Kleinigkeiten im Alltag als Mami teilhaben lassen.

QUELLE DES BILDES: PRIVAT